Film Premiere

film samsonow

Image: A Visit, A Ceremony, A Gift, production still from HD video, Elisabeth Von Samsonow, 2021

 

TULCA Festival of Visual Arts and Galway 2020 European Capital of Culture with support from the French Embassy in Ireland present:

A Visit, A Ceremony, A Gift

Film premiere
16 April 2021, 9pm

 

A Visit, A Ceremony, A Gift is a new film commission curated by Kate Strain. Evolving through many iterations, A Visit, A Ceremony, A Gift is a collaborative film by Austrian artist and philosopher Elisabeth von Samsonow and commissioned artists Ruby Wallis and Michaele Cutaya, Michelle Doyle, Ruth Le Gear, Marielle MacLeman, Naïmé Perrette, Liliane Puthod, Sara Sadik.

The film gathers contributions from each artist, through film, sculpture, music, sound and design, and uses collaged footage to investigate our access to nature through poetry. The codes that we as humans attempt to decipher - trees / alphabet / place, the inherent wisdom of the open air, and how to share it between practices and disparate geographic locations is a central theme of the film. Elisabeth von Samsonow is interested in the role of the White Goddess, and the Deep Ecology movement. Seeking to create poetry from the forest, she created an alphabet based on trees native to both Ireland and Austria.

"How to do an art project with people involved in different countries during a pandemic? The lockdown can also be taken as another word for territorialisation as everybody had to stay right in their place. Territorialisation, unintentional or intentional, means coming-back to-one’s world, to reattach oneself to a segment of the world. Instead of all meeting together in the region of Galway, we started to rethink Ireland, where we did not go, in Lower Austria. We had wanted to give shape to our project through the old Irish alphabet of trees, Beth-Luis-Nion [also known as Ogham], which was widely commented on by Robert von Ranke-Graves in his voluminous book The White Goddess (1948). To this end we remapped the Land of the Goddesses, a highly diverse territory with vineyards, wood, field and bushland in Lower Austria. Filming in this context became a process of self-reflexion and awareness in relation to the perception of the land. Via the performances, the documentation of the land was freed from the historical stereotypes of ‘landscape’. The performative gaze on the land is more of a guerrilla type of solidarisation and reterritorialisation that can also be seen in the footage that was produced by the collaborating artists. A Visit, A Ceremony, A Gift turned out to be a model of how to do journeys without moving.” Elisabeth von Samsonow

A Visit, A Ceremony, A Gift is an example of total field operation - exploring the relationships between diverse spaces and places at a time when physical contact and travel has become impossible. Curated by Kate Strain, edited by Eavan Aiken and produced by Anne Mullee, the film will premiere online on Friday 16th April at 9pm.

https://www.tulca.ie/a-visit-a-ceremony-a-gift

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Commissioned by TULCA Festival of Visual Arts and Galway 2020 European Capital of Culture.

Elisabeth von Samsonow 

Genealogie der Dinge

genealogieKunstverein Kärnten
Kunsthaus Klagenfurt

Deichkind, Spohie Dvořák, GIFT, Hanna Kučera, Yoshinori Niwa, Pusha Petrov, Elisabeth von Samsonow, Manuel Sékou, Tsai-Ju Wu Kuratiert von Yul Koh, Rebecca Fuxen und Maximilian Gallo

Vernissage: 10. September 2020, 19:00

Elisabeth Von Samsonow
The Parents’ Bedroom Show (2020)
Installation mit Videoarbeit und Möbeln

Im Mittelpunkt der Videoarbeit steht die gleichnamige Performance. Hier evoziiert das Doppelbett Erinnerungen, Bilder und Erwartungen an das Schlafzimmer, dessen Intimität durch die Versetzung in den öffentlichen Raum gebrochen und zugleich verstärkt wird.

Im Video fügen sich Vorgänge der Erforschung, Reinigung und De-Konstruktion des Elternbetts zu einem Ritual. Es ergibt sich eine “kleine Architektur” (P.B. Perciado), eine Räumlichkeit innerhalb des Öffentlichen. Hier überlappen sich sich Privates und Öffentliches, Reales und Virtuelles. „Es geht um den Zusammenhang zwischen Wissen und Lust“, sagt die Performerin zu Beginn. Der Sex der Eltern gehört zu einer Kategorie, die auch in modernen Machtbeziehungen einem Tabu unterliegt. Samsonow schafft eine Diskursivierung dieses Tabus als Umschreibung gesellschaftlicher Machtverhältnisse, in dessen Mittelpunkt das heteronormativ gekennzeichnete Elternbett steht – als Selbstfindung, als Beichte, als heimliches Spiel mit sexualisierten, fetischisierten Objekten.

Im Rahmen der Ausstellung ist das Video als Teil einer Installation zu sehen, die einen Raum im Raum entstehen lässt, und damit die Architektur der Performance wiederholt. Das Elternschlafzimmer dient Samsonow als Methapher und als mit Bedeutung aufgeladener Ort, der sich durch wenigen Handgriffe aufleben lässt und die Macht der Dinge, der Möbel, aufzeigt.

Elisabeth von Samsonow 

La Femme Habitable
How to squat on a woman

jurte 400(12‘, A 2020)

Produziert von THE DISSIDENT GODDESSES‘ NETWORK (Akademie der Bildenden Künste Wien) in Kooperation mit THE LAND OF THE GODDESSES (Alberndorf und Haugsdorf, Niederösterreich) für das kollaterale Project INFINITE VILLAGES/ MANIFESTA 13

Kuratorin: Francisca Viudes

Das Performance Video LA FEMME HABITABLE beschäftigt sich mit Formen des Wohnens innerhalb des LAND OF THE GODESSES, einem von einer Gruppe von Künstlerinnen und Kulturarbeiterinnen erworben Stück Land in Alberndorf im Pulkautal, Niederösterreich.

Motivation für die Gründung von LAND OF THE GODESSES war die große Anzahl an Funden Prähistorischer Venus Figuren in der Gegend, am bekanntesten unter ihnen die Venus von Willendorf. Eine Mongolische Jurte, als InSitu-Parlament des LAND OF THE GODESSES errichtet, wird zur Bühne für eine Serie performativer Gesten, in denen die Performerin und ihre Co-Performerinnen ökologisch relevante Beziehungen von Körpern durchleuchten: der weite Körper von Gaia, Mutter Erde, die Landschaft, der umgebende Horizont, die Wälder, die Menschen und andere Lebewesen, Pflanzen und Früchte.

Das Mongolische Zelt, erbaut am Standort eines prähistorischen Lagers von Mammut Jägern aus der Zeit der Venus von Willendorf, wird zum Hot Spot, zum „Trigger Point“, ja zum Portal, das den Übergang zur Ebene der Fabelwelt bildet. Die Verschachtelung von Mutter Erde, dem Milieu und den Körpern der Performer enthüllen, in welchem Umfang der „Körper produzierende Körper“, namentlich der weibliche Körper, Ursprung allen Formen des Habitats ist.

Script und Set Design: Elisabeth von Samsonow
Performer: Elisabeth von Samsonow, Evelyn Plaschg und Florian Holzer, Karl Koran, Elisabeth Koran, Gerda Schaludek, Luna
Kamera: Mira Kluge
Nachbearbeitung: Elisabeth von Samsonow und Mira Kluge
Sound und Vocals: David Sanderson Austria

2020, 13‘10

Foto: Elisabeth von Samsonow 

Elisabeth von Samsonow 

Löss. Eine Frau in der Landschaft 

loessElisabeth von Samsonow beschäftigt sich mit dem Material Löss, in dem die prähistorischen Venusfigurinen bis zu ihrer Auffindung gut gepackt lagen. Ihr Verfahren ist das einer aufmerksam tastenden Begegnung und Aufzeichnung der Lösslandschaft Niederösterreichs, in einer Bewegung hin zur ecological humanity (Deborah Bird Rose). 

Eine Frau in der Landschaft

Kuratorin: Felicitas Thun-Hohenstein 

Fotos: Leo Pluschkowitz 

In Kooperation mit THE DISSIDENT GODDESSES‘ NETWORK logo tdgn mobile

und der Akademie der bildenden Künste Wienak wien

 

Landesgalerie Niederösterreich Krems

The Parents' Bedroom Show

Video-Installation

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Die Installation umfasst ein Video in einem Schlafzimmerschrank, eine Bank und ein Poster. Sie legt das Verhältnis zwischen Eltern und (Kunst)Kind in einer Verschränkung von Film, Zeichnung, Objekt und Photographie auseinander. 
Foto (c) Landesgalerie Krems

The Parents' Bedroom Show, Film von Elisabeth von Samsonow, Performancefotos von Juergen Teller, Spazio Ridotto, Venedig.
Ein Projekt während der La Biennale di Venezia 2019

The Parents' Bedroom Show

Parents Bedroom

Die Ausstellung THE PARENTS’ BEDROOM SHOW basiert auf der von Samsonow realisierten Performance in München, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen Öffentlichem und Intimem befasst. Das Ganze gravitiert um die Idee der „Urszene“. Das elterliche Schlafzimmer erscheint hier jedoch als Knotenpunkt sich überkreuzender Geschichten und Biografien – die elterlichen Betttücher sind getränkt von persönlichen als auch politischen und historischen Erinnerungen.

In ihren Betten schließt sich die Singularität ihrer Begierden mit den politischen Gesten ihrer Zeit kurz. Juergen Teller ist in diesem Projekt kein fotografierender Archivar der Performance, sondern ein Komplize, der Chronomanipulationen einsetzt, um die Zeit, oder besser: den Vektor von Leben und Tod, umzukehren.

Elisabeth von Samsonow
Galerie Andrea Jünger Wien

Euphoric Presence/ Collective Blessings

Euphoric de

In ihrer Performance „Euphoric Presence“ nutzt Elisabeth von Samsonow die intensive Zeit für eine ontologische Explosion in EU – also im griech. Präfix „sehr gut“. Dieses Hochleben im Sein ist direkt mit intensiver Zeit und Einpassung in den Raum verbunden, also mit Hoch-Zeit und Wahr-Heit. Die Suche nach der Wahrheit endet in einem Anfang, der Jetzt ist, wie eine Explosion. Der neue Wiener Aktionismus stellt sich als Segensrakete der Göttin heraus. Die Epiphanie der Göttin findet als Segensregen statt, über alles und alle, als optimistisch automatisiertes Fest.

Programm

Photo credit: Theres Cassini

Penn Book Center Philadelphia, Penn State University
Institute für Contemporary Art Philadelphia

Die fremde Verbündete

Anti Electra. Totemismus und Schizogamie

alien ally

In dieser Lecture-Performance präsentiert Elisabeth von Samsonow die Schlüsselkonzepte ihres gleichnamigen Buches in Form eines durch sie selbst kommentierten hysterischen Anfalls. Sie zeigt, daß die Figur des Mädchens nicht nur das Ausgelassene, Vergessene, Ephemere, Machtlose, das Neutrum der Familie ist, sondern sich als strategisch optimal positionierte Spielerin in der totemistischen Transavantgarde erweist. Indem sie Begriffe aus Deleuze und Guattaris Anti Ödipus reflektiert und kritisiertr entfaltet sie allmählich die Substanz des Mädchens, die  – in weiter Ferne von narzisstischem Girlism – die zeitgenössische Medienkultur, die Geschlechterdebatte und ontologische Re-Definitionen antreibt.

 

Photo credit: Jeff Bark

ARALLEL 2019/ artist statement

ELISABETH VON SAMSONOW

THE PRETZEL GODDESS‘ LOUNGE

pretzel1 Die PRETZEL GODDESS‘ LOUNGE von Elisabeth von Samsonow zeigt zwei Skulpturen und Zeichnungen. Die Brezel ist als überlegene mathematische Form präsent, mittels derer Seinsverhältnisse plastisch werden. Die Brezelgöttin selbst erweist sich als Schwellenfigur zwischen einer banal verschleierten Alltagswelt (die täglich Brezeln serviert) und einer radikalen Metaphysik der Herstellung von Körpern.

Die Brezel ist die erste Signatur (Doppelhelix im gekrümmten Mond) jener Plastizität, die vorausgesetzt werden muss, wenn es um den Körper geht. Die Brezel ist Lieblingsgegenstand der Bildhauerin bzw. der Theoretikerin der Körper produzierenden Körper (auch: Mutter, der Körper der Zukunft). Das zur Hirschkuhbraut umgestaltete Fitnessgerät (herausgebracht zur Münchener Olympiade 197 ) dient als zeitgemässes Mediationsgerät für diesen Zusammenhang.  

doppelhelix

Sonderedition erhältlich in der Galerie Jünger, Wien

sam editionDie Sonder Edition „The Parents‘ Bedroom Show/ Psycho Slots/ Still Lifes“ kommt im April 2019 anläßlich der Ausstellung von Elisabeth von Samsonow und Juergen Teller im Spazio Ridotto, Venedig, heraus. Die Edition wird von der Galerie Andrea Jünger aufgelegt.

Die Edition vereinigt siebzehn Fotografien von Elisabeth von Samsonow zu einem sentimentalen Album. In Variationen verschiedener, sexuell und privatim konnotierter Objekte wird ein infantil-erotisches Tischtheater aufgeführt. Zu lesen wie eine Hieroglyphenschrift der Dinge, die Assoziationen und Erinnerungen auslösen. Die StillLeben dieser Edition stehe in Verbindung mit dem Film „The Parents‘ Bedroom Show“ von Elisabeth von Samsonow, den sie in Venedig zeigen wird. Im Film öffnen sich „Psycho Slots“, querformatige Fenster in eine andere Erzählebene, in eine „Sprache der Seele“.

  • Edition „The Parents’ Bedrom Show/ Psycho Slots/ Still Lifes 2019
  • Auflage 40 Stück/ 30 für den Handel
  • 17 hochwertige digitale Fotodrucke auf Munken Polar rough Papier Format A4 + 1 Deckblatt
  • + 1 Original Handzeichnung von Elisabeth von Samsonow In einer Sammlungskassette
  • Karton lackiert, mit Stoffrücken, verschließbar mit Bändchen
  • Jede Kassette nummeriert, bestempelt und signiert

ELISABETH VON SAMSONOW „THE PARENTS´ BEDROOM SHOW“

sam parents2AM 12. JUNI 2019, 19 UHR

WIR PRÄSENTIEREN DEN KATALOG UND ZEIGEN DEN FILM ZUR BIENNALE-AUSSTELLUNG

Im Anschluss spricht die Künstlerin und Unversalgelehrte (wie Elisabeth von Samsonow unlängst von Nina Schedlmayer tituliert wurde) über neue Tendenzen in der feminstischen Kunst und die verwobene Ikongrafie ihrer eigenen Arbeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, aufgrund der beschränkten Sitzplätze ersuchen wir Sie höflich um Anmeldung.

sam parents1GALERIE JÜNGER
Andrea Jünger
A-1040 WIEN, Paniglgasse 17a
+ 43 664 1114771
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.galerie-juenger.at

The Parents' Bedroom Show

 

Taxispalais - Kunsthalle Tirol

SEX

Sarah Decristoforo, Fabiana Faleiros, Alex Martinis Roe, Elisabeth von Samsonow, Ashley Hans Scheirl

5.10.2018 - 27.1.2019
Vernissage: Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Sex fällt mit unserem Sein zusammen. Der sexuelle Akt gilt als intim und lässt zugleich das Öffentliche im persönlichen Raum kulminieren: als singuläre Ausformulierung und Aktualisierung von Politik, als Kommunikation, als Austragungsort von Lust und Fantasie, Reproduktion und Gewalt. Wie Sex ist auch Kunst paradoxal verfasst, agiert in Widersprüchen, Zwischenräumen und Gegensätzen. Beide sind sie Kompliz_innen des Wissens und gleichzeitig Produzent_innen eines sinnlichen Überschusses, der sich den Kategorien des Wissens widersetzt. Erlaubt uns eine Allianz aus Kunst und Sex, eingeübte Infrastrukturen von Erregung, Entzug, Lust und ihrer Entladung umzustricken? Können wir mit Kunst eine zukünftige Grammatik des Sex fantasieren, in der die ausagierte Aggression der Lust nicht der Konsolidierung von Gewaltverhältnissen dient?

Die zum Großteil eigens für die Ausstellung entstandenen Arbeiten von Sarah Decristoforo, Fabiana Faleiros, Alex Martinis Roe, Elisabeth von Samsonow und Ashley Hans Scheirl bringen in Zeichnung, Skulptur, Video, Sound und Installation nicht-normative Experimente von Sex hervor. Welche Verbildlichungen, Verkörperungen, Apparaturen, Settings, Texte und Tutorials vermögen eine sexuelle Ökonomie zu antizipieren, die von exzessivem Tausch und radikaler Solidarität geprägt ist? Wie können wir die Drehbücher unserer sexuellen Identitäten wirksam lektorieren? Welche Rolle spielen dabei Prothesen und Hormone, Zitate und Yoga, Verschwendung und Verausgabung, die Klitoris und digitale Interfaces?

Kuratiert von Nina Tabassomi
taxispalais.art

Skizze zu "Staatsdildo", Linde, Steckdosen, Sockel,

Plexiglas,H 195cm, 2018

Leopold Museum, Wien

Schiele reloaded

Louise Bourgeois, Tadaski Kawamata, Jürgen Klauke, Sarah Lucas, Chloe Piene, Rudolf Polanszky, Maximilian Prüfer, Elisabeth von Samsonow, Fiona Tan

28.9.2018-10.3.2019

Vernissage: Freitag, 28. September 2018, 19:00 Uhr

Mit ihrer Installation GEO ORAKEL (2018) reagiert Elisabeth von Samsonow auf den dem Themenkomplex der Spiritualität bei Schiele gewidmeten Raum der Ausstellung. An der Innenseite einer halbkreisförmigen Metallkoje sind Protuberanzen aufgemalt, die auf frühere Zustände des Planeten Erde verweisen. Davor stehen neben dem mobilisierten Geweih eines 1910 erlegten Rehbocks einander zugewandt zwei Skulpturen aus Lindenholz auf fahrbaren Sockeln. Eine davon ist jenen weiblichen Kykladenidolen nachempfunden, die von der Moderne um 1900 in ihrem Interesse für Abstraktion verstärkt rezipiert wurden. Damit bezieht sie sich direkt auf Schieles Auseinandersetzung mit Formfindungen der Ur- und Frühgeschichte, wie seine zeichnerischen Motivübernahmen aus Moriz Hoernes‘ Urgeschichte der bildenden Kunst in Europa zeigen.


Die zweite Skulptur fungiert als Orakel und ist damit das Ideal eines protuberierenden Körpers: mittels eines integrierten Lautsprechers werden Gedanken zum Plastischen wie zur gemeinsamen Grundlage alles Lebenden an das Kykladenidol übermittelt, dessen Vorfahren als „Erstvorfall in einem modernen System der Plastik“ (Samsonow) verstanden werden. Die in Werken und Briefen belegten Zeugnisse von Schieles theosophischer Grundhaltung, die von der göttlichen Einheit aller Lebewesen getragen ist, trifft in Samsonows GEO ORAKEL auf eine Art „geosophischen Hörsaal“.
Verena Gamper

leopoldmuseum.org

Idol III, Linde, Lack, Filzstift, Tüll,
Sockel, Räder, H 205, 2018

Vienna Contemporary 27.-30. September 2018

 

Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Galerie Lisi Haemmerle, Stand G2