ELISABETH VON SAMSONOW „THE PARENTS´ BEDROOM SHOW“

sam parents2AM 12. JUNI 2019, 19 UHR

WIR PRÄSENTIEREN DEN KATALOG UND ZEIGEN DEN FILM ZUR BIENNALE-AUSSTELLUNG

Im Anschluss spricht die Künstlerin und Unversalgelehrte (wie Elisabeth von Samsonow unlängst von Nina Schedlmayer tituliert wurde) über neue Tendenzen in der feminstischen Kunst und die verwobene Ikongrafie ihrer eigenen Arbeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, aufgrund der beschränkten Sitzplätze ersuchen wir Sie höflich um Anmeldung.

sam parents1GALERIE JÜNGER
Andrea Jünger
A-1040 WIEN, Paniglgasse 17a
+ 43 664 1114771
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www.galerie-juenger.at

The Parents' Bedroom Show

 

Taxispalais - Kunsthalle Tirol

SEX

Sarah Decristoforo, Fabiana Faleiros, Alex Martinis Roe, Elisabeth von Samsonow, Ashley Hans Scheirl

5.10.2018 - 27.1.2019
Vernissage: Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Sex fällt mit unserem Sein zusammen. Der sexuelle Akt gilt als intim und lässt zugleich das Öffentliche im persönlichen Raum kulminieren: als singuläre Ausformulierung und Aktualisierung von Politik, als Kommunikation, als Austragungsort von Lust und Fantasie, Reproduktion und Gewalt. Wie Sex ist auch Kunst paradoxal verfasst, agiert in Widersprüchen, Zwischenräumen und Gegensätzen. Beide sind sie Kompliz_innen des Wissens und gleichzeitig Produzent_innen eines sinnlichen Überschusses, der sich den Kategorien des Wissens widersetzt. Erlaubt uns eine Allianz aus Kunst und Sex, eingeübte Infrastrukturen von Erregung, Entzug, Lust und ihrer Entladung umzustricken? Können wir mit Kunst eine zukünftige Grammatik des Sex fantasieren, in der die ausagierte Aggression der Lust nicht der Konsolidierung von Gewaltverhältnissen dient?

Die zum Großteil eigens für die Ausstellung entstandenen Arbeiten von Sarah Decristoforo, Fabiana Faleiros, Alex Martinis Roe, Elisabeth von Samsonow und Ashley Hans Scheirl bringen in Zeichnung, Skulptur, Video, Sound und Installation nicht-normative Experimente von Sex hervor. Welche Verbildlichungen, Verkörperungen, Apparaturen, Settings, Texte und Tutorials vermögen eine sexuelle Ökonomie zu antizipieren, die von exzessivem Tausch und radikaler Solidarität geprägt ist? Wie können wir die Drehbücher unserer sexuellen Identitäten wirksam lektorieren? Welche Rolle spielen dabei Prothesen und Hormone, Zitate und Yoga, Verschwendung und Verausgabung, die Klitoris und digitale Interfaces?

Kuratiert von Nina Tabassomi
taxispalais.art

Skizze zu "Staatsdildo", Linde, Steckdosen, Sockel,

Plexiglas,H 195cm, 2018

Leopold Museum, Wien

Schiele reloaded

Louise Bourgeois, Tadaski Kawamata, Jürgen Klauke, Sarah Lucas, Chloe Piene, Rudolf Polanszky, Maximilian Prüfer, Elisabeth von Samsonow, Fiona Tan

28.9.2018-10.3.2019

Vernissage: Freitag, 28. September 2018, 19:00 Uhr

Mit ihrer Installation GEO ORAKEL (2018) reagiert Elisabeth von Samsonow auf den dem Themenkomplex der Spiritualität bei Schiele gewidmeten Raum der Ausstellung. An der Innenseite einer halbkreisförmigen Metallkoje sind Protuberanzen aufgemalt, die auf frühere Zustände des Planeten Erde verweisen. Davor stehen neben dem mobilisierten Geweih eines 1910 erlegten Rehbocks einander zugewandt zwei Skulpturen aus Lindenholz auf fahrbaren Sockeln. Eine davon ist jenen weiblichen Kykladenidolen nachempfunden, die von der Moderne um 1900 in ihrem Interesse für Abstraktion verstärkt rezipiert wurden. Damit bezieht sie sich direkt auf Schieles Auseinandersetzung mit Formfindungen der Ur- und Frühgeschichte, wie seine zeichnerischen Motivübernahmen aus Moriz Hoernes‘ Urgeschichte der bildenden Kunst in Europa zeigen.


Die zweite Skulptur fungiert als Orakel und ist damit das Ideal eines protuberierenden Körpers: mittels eines integrierten Lautsprechers werden Gedanken zum Plastischen wie zur gemeinsamen Grundlage alles Lebenden an das Kykladenidol übermittelt, dessen Vorfahren als „Erstvorfall in einem modernen System der Plastik“ (Samsonow) verstanden werden. Die in Werken und Briefen belegten Zeugnisse von Schieles theosophischer Grundhaltung, die von der göttlichen Einheit aller Lebewesen getragen ist, trifft in Samsonows GEO ORAKEL auf eine Art „geosophischen Hörsaal“.
Verena Gamper

leopoldmuseum.org

Idol III, Linde, Lack, Filzstift, Tüll,
Sockel, Räder, H 205, 2018

Vienna Contemporary 27.-30. September 2018

 

Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien

Galerie Lisi Haemmerle, Stand G2

PARALLEL VIENNA 25.-30. September 2018

Lassallstraße 1, 1020 Wien

fAN Archive

Elisabeth von Samsonow zeigt ein Perfomancefoto von

Juergen Teller  aus der Serie

THE PARENTS' BEDROOMSHOW 2018

Galerie Lisi Haemmerle

Marvels of Everyday Life / Das alltägliche Sagenhafte

14.7. – 19.8.2018

Die Ausstellung in der Galerie Lisi Hämmerle präsentiert Skulptur, Malerei, Zeichnung und Fotografie. Was diese Arbeiten zusammenbindet ist das „Alltagswunder“, also dasjenige, das durch den (praktischen) Umgang unauffällig geworden ist, obgleich es eine Menge Zündstoff enthält. Zum Beispiel die Brezel. Kunstvoll geschlungen ist sie nicht nur willkommenes Gebäck, sondern stellt auch einen mathematisch höchst anspruchsvollen Ort dar, der gut als Weltmodell taugen würde. Ähnliches gilt für die Zöpfe. Oder für das Holz, das sowieso das ganz alltägliche Rätsel ist, zumindest für die Bildhauerin, die Lindenholz bevorzugt.

Die Hypothese, dass der Haushalt eigentlich das Geheimarchiv der aussortierten metaphysischen Gegenstände bildet, die dezent die Spekulation über die Welt inspirieren (wie etwa Wäscheleinen, Wäscheklammern, Waschlappen, Gebäck als Semmerl oder Brezel oder Laib, Würstchen, Elektromixer und Kessel, Messer, Gabel, Zange und Schere, Besen, Feger und Staubsauger, Lein- und andere Tücher, Teppichklopfer und Teller etc etc) steuert diese Ausstellung. Vorschlagsweise ist es so, dass die (weibliche) Erkenntnis, erreicht durch Verbannung in den Haushalt, gegen den Strich gelesen, äquivalent ist zu einer Kontaktaufnahme mit den Elementen der Welt, da der Haushalt einem auf Schritt und Tritt die geheimen Zeichen (zwar verschleiert in banaler Funktion, was vor allem auch auf das Mobiliar zutrifft) entgegenhält.  Der Sinn entsteigt dem (Fest)Körper wie ein Ton, ein Licht, eine Stimme.

www.galerie-lisihaemmerle.at

Smolka Contemporary

NEW FORMS OF BEAUTY 2

Gilbert Bretterbauer / Stefan Lenhart / Frenzi Rigling / Elisabeth von Samsonow / Michael Sailstorfer / Stefanie Ullmann / Claudia Wieser / Martin Wöhrl

4.5. – 30.5.2018

Vernissage:
Donnerstag, 3. Mai 2018
19:00 Uhr

In Kooperation mit dem Maximiliansforum München

smolkacontemporary.at

Galerie nächst St. Stephan Wien

DIE GESCHICHTE DER PSYCHE

17. März bis 5.Mai 2018, Galerie nächst St.Stephan LOGIN, Grünangergasse 1, 1010 Wien

https://www.schwarzwaelder.at

 

Belvedere Museum WIEN

DIE KRAFT DES ALTERS

17. November 2017 bis 04. März 2018

Anti-Aging ist in unserer Gesellschaft geläufiger als die Weisheit des Alters, so scheint es. Im Sinne des vorherrschenden Jugendlichkeitskults wird der Umgang mit Alter oft von der Kosmetikindustrie diktiert. Demgegenüber stehen zahlreiche historische und aktuelle Entwürfe von Künstler_innen, die eine andere Idee von Alter verfolgen. Sie sind nun erstmals in einer umfassenden musealen Schau im Belvedere zu sehen.

https://www.belvedere.at/kraft_des_alters

FILM DES EXO/ENDO KORPUS

Elisabeth von Samsonows Film LABOR DES EXO/ ENDO KORPUS (12'40, A 2017) wird im Kurzfilmprogramm I der VIENNALE 2017 gezeigt, und zwar am 23.10. um 20.30 im Stadtkino im Künstlerhaus (Österreichpremiere) und am 30.10. um 11.00 im Metro Kino/ Historischer Saal.

https://www.viennale.at/de/film/labor-des-exoendo-korpus

Social Sculpture Model I

Marriage, Installation, verschiedene Materialien, 2017

PARALLEL VIENNA (19.-24.09.2017)

kuratiert von Stefan Bidner (ALTE SIGMUND FREUD UNIVERSITÄT, Schnirchgasse 9A, 1030 Wien)

Elisabeth von Samsonow LES BALLETTS RUSSES PRÉSENTENT:

ANTI ELECTRA

SOLYANKA STATE GALLERY MOSKAU

(Performancetage: 28.- 30.Juni 2017)
Ausstellung FEMINICITIES mit Carola Dertnig, Roberta Lima und Elisabeth von Samsonow
kuratiert von Felicitas Thun-Hohenstein
15.Juni bis 9.Juli 2017

Die mehrtägige Performance nimmt den Plot aus Strawinskys LE SACRÉ DU PRINTEMPS auf. Sie beschäftigt sich mit Idee und Geschichte des Mädchenopfers, das in drei Tagen analysiert, problematisiert und transformiert werden soll. Elisabeth von Samsonow bezieht sich auf die Figur der Elektra, in welcher sie die riskante Position des eleusinischen Opfers verdichtet sieht, und zerlegt mit den Mitteln der Rede, der Figuration, des Kostüms, der Lehrtafel und des improvisierten Ballets unter Mitwirkung des Publikums psychoanalytico-performativ den Mädchenkomplex. An der Vorstellung, die Deleuze und Guattari geäußert haben, dass das Mädchen „zugleich Köder und Opfer ist“, wird am Ende der Performance der Aspekt des „Opfers“ gestrichen. Szenen aus Strawinskys Oper in Nijinskys Choreographie werden ebenso zitiert und re-enacted wie Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss‘ Hofmannsthals Elektra, die allesamt konvergierende Sinnstränge in Bezug auf die Mädchenfigur aufweisen. Es geht um die Zerlegung eines Mädchenkomplexes, dessen ungebrochener Einfluss auf seiner fortwährenden stillschweigenden Re-Mythologisierung beruht. Dagegen wird Einspruch eingelegt. Am Ende kommt ein self-engineered Mädchen heraus, welches die Opfergeschichte beendet. Es tanzt, ohne tot umzufallen, es singt eine neue Lehre ohne Risiko, und es wird nicht verhaftet.

Elisabeth von Samsonow

EXPLOSION

FAN Fine Art Network Praterstrasse 33 1020 Wien hosted by Gregor Eichinger Office

kuratiert von Ute Burckhardt-Bodenwinkler
Eröffnung 30.Mai 2017 19 Uhr
Ausstellung von 31.Mai bis 8.Juni 2017

Aus die Beschäftigung mit der Photosynthese ergibt sich die Erforschung des Wachstums, aus der Verwandlung zur Transpflanze die Geo-Anatomie. Daraus folgt: Die Erde ist eine ekstatische Entität. Direkt neben dem U-Bahnausgang Praterstrasse (U1) befindet sich der Space des FAN. Immer wieder aus der Röhre nach oben, das ist eine Feier der Explosion wert.

Elisabeth von Samsonow,
Skizzenbuch (foto: Christoph Fuchs)

Elisabeth von Samsonow

nimmt auf Einladung teil am „Lake Blue Heaven Qingdao International Spring Art Salon“ in China.

Kuratiert von Shan Hong

Ausstellung vom 19.Mai-9.Juni 2017

 

Frau und Hund, 

water color drawing 2017

Elisabeth von Samsonow

LEBEN LOBEN

Ausstellung im Kunstraum Leoben

Museumscenter Kirchgasse 6
A 8700 LEOBEN

Vernissage: 16.5.2017, 18.00
17.5-29.7 2017
Montag - Samstag 10.00 - 17.00